Beatrice Voglrieder: Ich will keine Frösche küssen - die bisherigen Folgen:
Liebesgeschichten-Autor
Beatrice Voglrieder schreibt vor allem abends. "Viele Menschen schauen dann Fernsehen oder lesen. Ich setze mich an den Tisch und schreibe." Beatrice Voglrieder wurde 1970 in München geboren. Sie machte eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin, sie arbeitete anschließend als Sekretärin, später als Geschäftsleitungsassistentin, Abteilungsleiterin, Niederlassungsleitung und Geschäftsführerin. Sie ist eine der meistgelesenen Autorinnen in der Online-Szene.
Die junge Autorin Beatrice Voglrieder setzt auf das moderne e-book: Sie veröffentlicht Kurzgeschichten und Romane vorzugsweise im Internet. Im Interview erzählt sie vom Schwiegermutteralarm und kussgierigen Fröschen. Mit der Autorin sprach meinebestenseiten.de Mitarbeiter Frank Sauerland.
Geschichten-Frage: Sie sind eine der produktivsten Autorinnen im Internet. Gleichzeitig arbeiten Sie voll in Ihrem Beruf im Vertrieb. - Wann schreiben Sie?
Beatrice Voglrieder: Es gibt ja zum Glück auch Feierabend und Wochenenden. Viele Menschen lesen ein Kapitel vor dem Einschlafen, ich schreibe stattdessen eines ![]()
Geschichten-Frage: Was sind Themen, die Ihnen besonders wichtig sind? Möchten Sie unterhalten, oder dem Leser eine Botschaft mitgeben?
Beatrice Voglrieder: Themen, die mir wichtig sind ist alles, was einem im Leben so passiert. Das können kleine oder große Katastrophen sein, das können Situationen aus dem Leben sein im Guten und im Schlechten Sinn, das ist alles, was Menschen auf unsrer Welt passieren kann. Ob Botschaft oder Unterhaltung – es ist eine Kombination aus beidem. Die Botschaft, die ich meinen Lesern mitgeben möchte ist, dass alles, was einem im Leben passiert grundsätzlich zwei Seiten hat. Nichts, was ausschließlich nur gute Seiten hat und keinen Schatten mit sich bringt und nichts, was nur schlecht ist und nichts Gutes mit sich bringt. Ich verwende oft einen Satz, den die Menschen, die mir nahe stehen oft von mir zu hören kriegen: Es gibt nie einen Schaden ohne Nutzen. Oft passiert von einer Sekunde auf die andere etwas, womit man nie gerechnet hätte, was sein ganzes Leben absolut verändert.
Geschichten-Frage: Schreiben Sie lieber Kurzgeschichten, Fachartikel oder einen Roman?
Beatrice Voglrieder: Was ich lieber schreibe – hier kann ich mich beim besten Willen nicht fest legen. Schreiben ist Leidenschaft für mich. Ich schreibe das, was raus muss. Das, was mir auf der Zunge und am Herzen liegt. Das kann mal ein Fachartikel sein, mal eine Kurzgeschichte, mal ein Märchen oder ein weiteres Kapitel eines Romans.
Geschichten-Frage: Von Ihren bisher geschriebenen Werken - welches ist Ihre Lieblingsgeschichte. Und warum?
Beatrice Voglrieder: Meine Lieblingsgeschichten – davon gibt es mehr. An veröffentlichten Büchern, welches als Ebook und als Print erhältlich ist – ist mein Schwiegermutteralarm, denn das sind Geschichten, die ich öfter in unterschiedlichen Variationen höre, wie sie in diesem Buch beschrieben sind. Und ich kenne keine Frau, für die dieses Thema kein Thema ist oder einmal war. Und aus meinem Freundeskreis höre ich oft, dass man hier Tränen lachte. Eines meiner eigenen Lieblingsmärchen ist ein Weihnachtsmärchen mit dem Titel Der Clausenzug. Ich habe dieses für einen lieben Freund geschrieben, der mir viel aus seinem Land erzählte, viel Tradition, viel Vorbereitung für eine Veranstaltung für Kinder zum Nikolaustag. Dies hat mich so fasziniert, was hier passierte und als ich in die Augen eines kleines Kindes sah, entstand der Beginn von der Geschichte. Die Geschichte „Der Clausenzug“ ist zwischenzeitlich auch unter den Gewinnergeschichten einer Anthologie veröffentlicht worden: Weihnachtsgeschichten für Erwachsene Band 3 vom Mohland Verlag. Auch meine Geschichte „Ich will keine Frösche küssen!“, gefällt mir selbst, denn das sind Alltagssituationen in Beziehungen, vor welchen wir fliehen, die wir uns ersehnen, Dinge, die Männer und Frauen so, wie es hier beschrieben ist, ungefragt unterschreiben können. Es gibt auch noch ein paar andere, die mir aus unterschiedlichen Gründen am Herzen liegen und die ich mag. Zum Beispiel „Deika auf Wolke 7“, dies ist eine Ansammlung von Märchen, die mich an mein verstorbene Hündin erinnern und die mich näher bei ihr sein lassen. Ein Kapitel hieraus, Deikas Weihnachtsgeschichte, wurde im vergangenen Jahr in einem Literaturwettbewerb prämiert und in einer Anthologie veröffentlicht und ein weiteres Kapitel wurde im September im Rahmen einer Anthologie über einen Literaturwettbewerb darin veröffentlicht.
Geschichten-Frage: Sehen Sie die Zukunft des geschriebenen Wortes weiterhin beim gedruckten Buch oder modern bei e-books, die man sich auf seinen Computer, sein Handy oder Lesegerät herunter laden kann?
Beatrice Voglrieder: Die Zukunft des geschriebenen Wortes sehe ich in beiden Bereichen. Die Geschmäcker der Menschen sind immer schon verschieden. Der eine möchte ein gedrucktes Buch im Urlaub in seiner Hand halten, ein anderer hat gerne seine gesamte Bibliothek in Form eines Ebook-Readers bei sich, wo er jederzeit schnell nachschlagen kann. Das Ebook wird sich durchsetzen, wie MP3-Player, wenn sie bezahlbar werden.
Geschichten-Frage: Haben Sie schriftstellerische Vorbilder. Eher im Bereich der Unterhaltungsliteratur, der “ernsten” Literatur - oder ganz woanders?
Beatrice Voglrieder: Schriftstellerische Vorbilder habe ich im Bereich der Unterhaltungsliteratur. Diese können ganz klar genannt werden, denn dies sind Tommy Jaud, Susanne Fröhlich und Axel Hacke. Autoren, deren Bücher man einfach lesen muss. Natürlich ist auch die Autorin J. K. Rowling, die Autorin der Geschichten von Harry Potter ein großes Vorbild für mich. Nicht nur der Inhalt ihrer Geschichten, auch der Verlauf ihrer Karriere als Autorin ist sehr beeindruckend.
Geschichten-Frage: Was war Ihr bisher schönster Erfolg als Schriftstellerin?
Beatrice Voglrieder: Meine schönsten Erfolge als Schriftstellerin sind wenn ich aus meinem Freundeskreis Rückmeldungen erhalte, dass sie sich über meinen Text kaputt lachten, oder dass man von der ersten bis zur letzten Seite gefangen war in dem Roman. Und mein zweiter schönster Erfolg war, als ich mich auf dem Autorenportal peo plötzlich vollkommen unverhofft unter den meist gelesenen Autoren fand.
Geschichten-Frage: Wo sehen Sie sich als Autorin in zehn Jahren?
Beatrice Voglrieder: Dies ist eine Frage, die ich weder beantworten kann, noch beantworten will. Im Leben passieren von einem Moment auf den anderen so viele unerwartete Dinge, die alles komplett verändern. Planen gewöhne ich mir gerade ab, denn es kommt sowieso alles immer anders. Jedoch hoffe ich, dass ich in zehn Jahren noch mit genau so viel Leidenschaft schreiben kann wie heute und wie jeder Autor wünsche ich mir natürlich, dass ich bis dahin einen Bestsellerroman geschrieben habe, der in jeder Buchhandlung oben auf liegt und auch im Internet als Ebook.
Die Autorin Beatrice Voglrieder hat das Internet als Veröffentlichungs- und Vertriebsschiene für sich entdeckt. Sie gehört in der jungen Online-Literaturszene zu einer der beliebtesten Autorinnen.
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Die erste Romanfolge der Reihe stehen in der Liste oben, die neueste Romanfolge steht unten.